Warum Vorsorge?
Prostatakrebs verursacht im Frühstadium keine Beschwerden. Wer wartet, bis Symptome auftreten, verschenkt die besten Heilungschancen. Die Früherkennung zielt darauf ab, behandlungsbedürftige Tumoren zu finden, solange sie auf die Prostata begrenzt sind – und harmlose Befunde nicht unnötig zu behandeln.
Der PSA-Test misst das prostataspezifische Antigen im Blut. Ein erhöhter Wert ist ein Hinweis, kein Beweis: Auch eine gutartige Vergrößerung, Entzündungen oder Radfahren am Vortag können ihn anheben. Seinen Nutzen entfaltet der Wert im Verlauf und in Kombination mit MRT und klinischer Einschätzung.
Die Österreichische Gesellschaft für Urologie empfiehlt Männern ab 45 Jahren eine Vorsorgeuntersuchung – bei Prostatakrebs in der Familie oder nachgewiesener BRCA-Mutation bereits ab 40 Jahren.