Was ist Prostatakrebs?
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes in Österreich; jedes Jahr wird sie bei mehreren tausend Männern neu festgestellt. Die Erkrankung entsteht in der Vorsteherdrüse, meist in der äußeren Zone, und wächst in vielen Fällen langsam.
Das Spektrum reicht von Tumoren, die über Jahre keine Behandlung brauchen, bis zu aggressiven Formen, die rasch behandelt werden müssen. Genau diese Unterscheidung ist der Kern einer guten Beratung – sie entscheidet, ob Beobachten, Operieren oder Bestrahlen der richtige Weg ist.
Im Frühstadium verursacht Prostatakrebs in der Regel keine Beschwerden. Symptome wie ein abgeschwächter Harnstrahl, häufiger Harndrang oder Blut im Harn oder Sperma treten meist erst bei fortgeschrittenen Tumoren auf – oder haben eine gutartige Ursache wie die Prostatavergrößerung.
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