Urologische Zweitmeinung
in Wien

Wann ist eine Zweitmeinung sinnvoll?

Eine Krebsdiagnose oder die Empfehlung zu einer großen Operation wirft Fragen auf: Ist die Behandlung wirklich notwendig? Gibt es schonendere Alternativen? Ist der vorgeschlagene Eingriff der richtige? Eine unabhängige zweite Einschätzung gibt Ihnen Sicherheit – und bestätigt in vielen Fällen den bisherigen Plan.

Als Universitätsurologe mit Schwerpunkt Uroonkologie und Mitglied eines Leitlinien-Panels der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) beurteile ich Ihre Befunde nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft – ohne Interessenkonflikt, denn ich muss Sie nicht behandeln.

Neu diagnostizierter Prostata-, Blasen-, Nieren- oder Hodenkrebs Entscheidung zwischen Operation, Bestrahlung und aktiver Überwachung Empfehlung zur Entfernung von Blase, Niere oder Prostata Unklarer PSA-Verlauf oder auffällige MRT Wiederkehrender Blasentumor trotz Therapie Beschwerden, die nach einer Behandlung bleiben

So läuft die Zweitmeinung ab

Sie buchen einen Termin und bringen Ihre Unterlagen mit: Arztbriefe, Laborwerte, Histologiebefund, Bilder von MRT, CT oder PET auf CD oder als Link. Ich sehe die Befunde vorab durch, beurteile die Bildgebung selbst und nehme mir in der Ordination ausreichend Zeit, um alle Optionen mit Ihnen durchzugehen.

Am Ende erhalten Sie eine klare Einschätzung: Welche Behandlungen sind leitliniengerecht, welche Vor- und Nachteile haben sie, und was würde ich in Ihrer Situation empfehlen. Auf Wunsch fasse ich das schriftlich zusammen. Sie entscheiden anschließend frei, wo und von wem Sie sich behandeln lassen.

Patientinnen und Patienten aus Italien und dem englischsprachigen Raum berate ich in ihrer Muttersprache.

Was Sie mitbringen sollten

01.
Befunde und Arztbriefe

Entlassungsbriefe, Ambulanzbefunde, der Histologiebefund der Biopsie oder Operation und alle Laborwerte – insbesondere den PSA-Verlauf über die Jahre.

02.
Bilder, nicht nur Berichte

MRT-, CT- oder PET-Aufnahmen auf CD oder als Download-Link. Ich beurteile die Bilder selbst; der schriftliche Befund allein reicht oft nicht aus.

03.
Medikamentenliste und Vorerkrankungen

Ihre aktuellen Medikamente und relevante Vorerkrankungen beeinflussen, welche Behandlung für Sie infrage kommt.

04.
Ihre Fragen

Notieren Sie vorab, was Sie wissen möchten – etwa zu Kontinenz, Potenz, Ausfallzeiten oder Alternativen. So stellen wir sicher, dass nichts offen bleibt.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Überweisung?

Nein. Als Wahlarzt können Sie direkt einen Termin vereinbaren. Sie erhalten eine Honorarnote, die Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen können.

Verärgere ich damit meinen behandelnden Arzt?

Nein – eine Zweitmeinung ist in der Onkologie üblich und in den Leitlinien ausdrücklich vorgesehen. Auf Wunsch stimme ich mich mit Ihrem bisherigen Behandlungsteam ab.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Bei einer neuen Krebsdiagnose bemühe ich mich um einen Termin innerhalb weniger Tage. Buchen Sie online oder rufen Sie an.

Können Sie die Behandlung auch übernehmen?

Ja, wenn Sie das möchten. Robotische Operationen, Laserverfahren und die Nachsorge biete ich selbst an – die Zweitmeinung verpflichtet Sie aber zu nichts.